Kirchgeld

 

Ihre Kirchengemeinde bittet Sie jedes Jahr mit dem Kirchgeldbrief

um die "Kirchensteuer für die Ortsgemeinde", das Kirchgeld.

Die Gabe ist ausschließlich für die EIGENE GEMEINDE bestimmt.

 

 

Kirchgeld - klar geregelt und von der Steuer absetzbar
Die Kirchensteuer ist in Bayern – im Unterschied zu anderen Bundesländern – etwas niedriger. Dafür wird neben der Kirchensteuer (Kirchenlohn- bzw. Kircheneinkommenssteuer, Kirchengrundsteuer, besonderes Kirchgeld in glaubensverschiedener Ehe) das allgemeine Kirchgeld erhoben. Zudem bleiben alle Kirchgeldüberweisungen in der eigenen Kirchengemeinde und kommen direkt unserem Projekt hier vor Ort zugute.

 

Bitte stufen Sie sich selbst ein:

Jahreseinkommen
 
 Kirchgeldsatz
 0 Euro  
 bis   8.130 Euro
    0 Euro
 8.130 Euro  
 bis   9.999 Euro
    5 Euro
 10.000 Euro 
 bis 24.999 Euro
   10 Euro
 25.000 Euro 
 bis 39.999 Euro
   30 Euro
 40.000 Euro 
 bis 54.999 Euro
   50 Euro
 55.000 Euro 
 bis 69.999 Euro
   70 Euro
 70.000 Euro 
 und darüber
  100 Euro

 

Das Kirchgeld ist vollständig als Sonderausgabe von der Einkommenssteuer absetzbar. Dem Finanzamt reicht bis zum maximalen Kirchgeldsatz als Nachweis der Überweisungsbeleg. Für höhere Beträge senden wir Ihnen gerne eine Zuwendungsbestätigung zu.

Kirchgeldpflichtig sind (nach § 7 Abs. 3 des Kirchensteuererhebungsgesetzes) evangelisch-lutherische Gemeindeglieder, die am 1. Januar dieses Jahres die folgenden Voraussetzungen, und zwar alle gleichzeitig, erfüllen:

 

Vollendung des 18. Lebensjahres vor dem 1. Januar des laufenden Jahres, eigene Einkünfte oder Bezüge, die zur Bestreitung des Unterhalts bestimmt oder geeignet sind, und die den Grundfreibetrag nach § 32 a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 des Einkommenssteuergesetzes übersteigen (sog. Existenzminimum, es beträgt z. Zt. 8.130.- € jährlich), erster Wohnsitz im Bereich der Kirchengemeinde Großhabersdorf.

 

Bei der Ermittlung Ihrer Berechnungsgrundlage berücksichtigen Sie bitte auch solche Einnahmen, die aufgrund besonderer Vorschriften des Einkommensteuerrechts steuerfrei sind. Unterhaltsleistungen,  Versorgungsbezüge, Renten und andere wiederkehrende Bezüge (z.B. BAFöG, Stipendien) sind in voller Höhe als Einnahmen anzusetzen, auch wenn sie nicht oder nur zum Teil lohn- oder einkommenssteuerpflichtig sind.

Von der Kirchgeldzahlung sind grundsätzlich befreit:
Alle Gemeindeglieder unter 18 Jahren, Gemeindeglieder über 18 Jahre, wenn ihre jährlichen Einkünfte (s. o.) das Existenzminimum nach § 32 a Abs. 1 Satz 2 Nr.1 EStG nicht übersteigen.

 

 

Weitere Informationen zum Thema "Kirche und Geld" finden Sie auf der Website der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern.

Kirchengemeinde Großhabersdorf  |  pfarramt.grosshabersdorf@elkb.de